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Die Rennmaschine Ducati 999

Der innovative und coole Look der Ducati 999 ist ein absoluter Eyecatcher. Außerdem sprüht nach Aussage der Fahrer die 999 nur so vor Dynamik. Sie scheint selbst dann zu fahren, wenn der Motor aus ist. Dass bei diesem Motorrad wohl Kunst im Spiel war, zeigt sich, wenn man einen Blick unter die Verkleidung wirft. Dabei war die Kreation eines innovativen Superbike das Ziel Ducatis. Der Gesamtkomplex sollte dabei reduziert, die Wartung einfacher gestaltet und die Ergonomie des Piloten hervorgehoben werden. Total im Fokus stand natürlich die absolute Bestleistung.

Als eine Art aus funktionellen Bedürfnissen gezogene Konsequenz (wie beispielsweise elektronische und mechanische Komponenten sowie Aerodynamik) soll die Entstehung der 999 verstanden werden. Komplett einstellbar sind dabei die Elemente der Maschine. Mit einem Showa-Einzelstoßdämpfer, der auf einer neuen Leichtmetallschwinge platziert ist, den man von der 999 Factory (Superbike-Weltmeister 2003) abgeschaut hat, arbeitet die 43-mm-Showa-Gabel mit TIN-beschichteter Upside-down-Telegabel.

Als Synonym für Leistung pur soll die Basisversion der 999-Angebotspalette stehen. Bei 9.750 U/min erreicht die Ducati 999 die 140-PS-Marke, wobei dabei die Fahrt einem selbstverständlichen Genuss gleicht. Auf einem außergewöhnlichen Zweizylinder-Motor mit 998 cm³ Hubraum basiert diese vor Kraft strotzende Maschine. Man nennt diesen Motor auch simpel „Testastretta“. Der besonderen Anordnung des Ventiltriebes, dem der reduzierte Winkel zwischen den Ventilen (25°) geschuldet ist, verdankt der Motor seinen Spitznamen. So wird eine saubere, extrem leistungsfähige und kompakte Brennkammer erhalten.

Optimal zur Gewährleistung einer weichen und linearen Flammenfront eignen sich die flachen Kolben trotz des hohen Brennverhältnisses. Durch eine Bohrung von 100 mm sowie einen Hub von 63,5 besticht der Motor der 999. Die mittlere Kolbengeschwindigkeit wird durch den reduzierten Hub gebändigt und damit eine allgemein verbesserte Zuverlässigkeit sowie höhere Drehzahlen garantiert. Ein großer Ducati-Fan ist der junge Engländer James Toseland, der sich am Ende der Rennsaison 2004 die Startnummer „1“ auf seine Ducati 999 F‘04 pappen durfte. Dies vollzog er beim größten Ducati-Treffen aller Zeiten in Misano. An die italienische Rennstrecke pilgerten damals über 35.000 glückliche Ducati-Fans.

© Jasmin Sensburg – Fotolia.com

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